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Wohnquartiere

Wohnen am Beethovenpark

BauherrGerling Konzern
Bauzeit1991 - 1993
AdresseAm Beethovenpark
50935 Köln - Sülz
BGF68.277 m2
Wohneinheiten382 Stk.
Tiefgarage422 Stpl.
MitarbeiterK. Stemmann, A. Baum, F. Tebroke
PhotographM. Hanisch
Projekt ID19

“Eine mustergültige Anlage mit hoher Wohnqualität in einmaliger Situation“

mit Christian Schaller/HPP, Köln

Anerkennung Deutscher Architekturpreis 1995

Die Wohnanlage auf dem Gelände des ehemaligen Betriebsbahnhofs der KVB umfasst 388 Wohneinheiten in bevorzugter Lage im Südwesten Kölns. Rückgrat der Anlage ist eine Allee, die das Versorgungszentrum Hermeskeiler Platz und den wichtigsten Grünraum des Stadtteils, den Beethovenpark, miteinander verbindet.
Eingebettet in eine Art Auenlandschaft flankieren die Wohngebäude in doppelter Reihe die Allee und die sie begleitende Wasserfläche. Im Wechsel positionierte, solitäre Stadtvillen und kurze Zeilenbauten bilden immer wieder kleine Plätze. Baurechtlich handelt es sich um eine offene Bebauung, 3 1/2-geschossig bis auf das Hochhaus, das als point de vue den geschlossenen Giebel einer bestehenden Hochhausscheibe abdeckt.
Die Allee und alle übrigen Erschließungswege sind autofrei, die Häuser aber durch eine ringförmige Tiefgarage verbunden. Jedes Haus hat dort seinen eigenen Eingang und damit die eigene Adresse.
Durch die Mischung der Haustypen, die Differenzierung in vordere und rückwärtige Lage und die unterschiedliche Auslegung der Grundrisse ist das Wohnungsangebot breitgefächert. Es reicht von familienfreundlichen Erdgeschosswohnungen über Geschoss- und Kleinwohnungen im Hochhaus zu großzügig geschnittenen Penthäusern mit Galerieräumen und Dachgärten.
Der exklusive Gesamteindruck der Wohnanlage wird durch die einheitliche Gestaltung und Farbgebung verstärkt. Ungewöhnlich ist die Dachform: Mit leichten, metallbedeckten Schalen wenden sich die Häuser der Sonne zu. Der heitere, südlich anmutende Charakter der Gebäude wird durch die großen französischen Fenster der Südfassaden unterstrichen.

Aus der Begründung der Jury zum Deutschen Architekturpreis 1995:

“Trotz aller im Wohnungsbau üblichen Einengungen und Begrenzungen ist es gelungen, eine Wohnanlage beispielhaft zu gestalten. In schönster Lage, in einer Auenlandschaft, sind Stadtvillen in offener Bebauung dreieinhalbgeschossig entwickelt worden. Außenräume und Häuser bedingen und ergänzen sich spannungsvoll - klar geordnet und mit schönen Materialien gebaut. Eine mustergültige Anlage mit hoher Wohnqualität in einmaliger Situation. “